„Stimmen sammeln, damit sich was bewegt“

Auf Position eins der Gemeinderatsliste: Vorsitzender Dirk Abel.
Auf Position eins der Gemeinderatsliste: Vorsitzender Dirk Abel.
Bunt gemischt sind die Kreistagsliste der CDU im oberen Steinlachtal sowie die Gemeinderats- und Ortschaftsratslisten der CDU Mössingen, die am Donnerstagabend in der Öschinger Krone beschlossen wurden: Neue wie auch erfahrene Köpfe stellen sich im Mai zur Wahl und möchten ihr Engagement in die Kommunalpolitik einbringen.

Die aktuellen politischen Ereignisse, insbesondere in Großbritannien, würden ein politisches Engagement umso nötiger machen, so Kreisvorsitzender und Rottenburger Oberbürgermeister Stephan Neher, der als Versammlungsleiter fungierte. Für diese daher so wichtige Aufgabe konnte die CDU volle Listen für Kreistags- und Gemeinderatswahl aufstellen. Kaum ein Verein, der in den Nominierungsrunden nicht vertreten war: Egal ob musikalisch, sportlich, kirchlich, sozial oder in den Blaulichtorganisationen - ein breit gefächertes Engagement bringen die zur Wahl stehenden mit. So konnte die CDU in den vier gesonderten Mitgliederversammlungen über alle Listen hinweg insgesamt 34 motivierte Frauen und Männer nominieren.


Für den Kreistag kandidiert auf Platz eins Erika Dürr, amtierende Kreisrätin aus Bodelshausen. Mit Dirk Abel, Birgit Walter und Falk Föll stehen hier auch die CDU-Vorsitzenden aus Mössingen, Ofterdingen und der Mittelstandsvereinigung auf den vorderen Plätzen zur Wahl. Lehrerin Beate Gomoll (Mössingen) und Jurist Martin Stadelmaier (Ofterdingen) kandidieren ebenso wie Elisabeth Klaiber (Ofterdingen), Benedikt Schweizer, Elisabeth Mehl (beide Mössingen) sowie Olaf Schilonka (Bodelshausen) und kämpfen für eine starke Stimme der Region im Kreistag. Die Mössinger Jochen Schelling und Dr. Eberhard Heinz komplettieren die Kreistagsliste.


Der amtierende Sprecher der CDU-Gemeinderatsfraktion, Dr. Andreas Gammel, kandidiert auf der Gemeinderatsliste auf Platz drei, hinter Dirk Abel und Elisabeth Mehl. Jochen Schelling, David Herter und Dr. Eberhard Heinz folgen auf den Plätzen vier bis sechs. An der Spitze der Ortschaften stehen erfahrene Gemeinderäte: Dr. Peter Bär (Öschingen) und Peter Rilling (Talheim), jeweils gefolgt von neuen Gesichtern, die sich für eine starke Stimme der Ortsteile stark machen wollen. Hier finden sich der ehemalige Geschäftsführer der Walter AG Peter Witteczek (Öschingen) und der Bankkaufmann Kevin Strobel (Talheim) auf den Plätzen zwei. Wichtig sei es im Nominierungsprozess laut dem Stadtverbandsvorsitzenden Dirk Abel außerdem gewesen, Personen für die Ortschaftsräte zu gewinnen, was mit jeweils zwei Kandidaten für Öschingen und Talheim gelungen ist. 


Mitverabschiedet wurde am Donnerstag auch das Kommunalwahlprogramm, mit dem die Mössinger CDU ins Rennen geht. Nachdem dieses im vergangenen Sommer in einer Klausurtagung des Vorstands erarbeitet und anschließend in weiteren Abstimmungsrunden bereits Ende 2018 fertiggestellt war, konnten davon erste Themen bereits auch in den Haushaltsanträgen im Gemeinderat erfolgreich umgesetzt werden, wie beispielsweise die Forderungen nach einem Sportstättendialog und einem Digitalisierungsbeauftragten. „Die CDU setzt sich in ihrem Wahlprogramm besonders auch für eine lebendige Stadt durch ein starkes Ehrenamt ein. Mit der Nominierung voller Listen für die Kommunalwahl zeigen wir generationenübergreifend, dass wir nach wie vor eine hohe Bereitschaft für ehrenamtliches uns politisches Engagement in unserer Stadt haben“, so Dirk Abel. 

Der einzige Konfliktpunkt der Versammlung entstand dann noch an der nicht ganz ernst gemeinten Frage, welcher denn nun der schönste Ortsteil Mössingens sei. Resümee des Abends: Alle Generationen und Ortsteile sind für ein lebendiges, liebenswertes und erfolgreiches Mössingen enorm wichtig - mit ihren engagierten und motivierten Kandidatinnen und Kandidaten möchte die örtliche CDU hierzu ihren Beitrag leisten.

Die genaue Zusammenstellung der Liste mit allen Namen findet sich unter Kommunalwahl 2019

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